Chart des Monats im Zeichen von Corona

Regelmäßig kommentieren wir Diagramme, die uns aufgefallen sind.

Beim Chart des Monats März  geht es aus aktuellem Anlass ebenfalls um Corona. Seit Anfang März beobachten wir das Dashboard der Johns-Hopkins-University zur täglichen Entwicklung der globalen Fallzahlen. Das gefällt uns sehr gut, allerdings vermissen wir eine Darstellung. Die hat Anfang März die Zeitschrift Katapult geliefert. Dazu haben wir ein paar Anmerkungen, die Sie in unserem Beispiel finden.

Corona mit PowerBI?

Wer mal ein (vermutlich PowerBI-)Dashboard im Live-Betrieb sehen und ausprobieren möchte, der klickt auf das Bild unten und landet bei der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore. Hier werden tagesaktuell die Daten von WHO, CDC, ECDCNHC und DXY. zusammengetragen.

CoronaDashboard

So sieht das Dashboard aus

Wenn Sie das Dashboard aufrufen, können Sie bspw. ein Land links anklicken und dann werden für dieses Land die gemeldeten Corona-Erkrankungen angezeigt, rechts die Todesfälle und die Anzahl der wieder Genesenen. Klicken Sie erneut auf das Land, werden wieder alle Länder angezeigt.

GER1

Zentraler Bestandteil ist eine interaktive Karte, die die Verbreitung und Häufung der Corona-Fälle anzeigt. Klicken Sie auf eine Blase, werden die Daten für dieses Land angezeigt.

Insgesamt ein schönes Beispiel für ein Dashboard (mit PowerBI). Ich weiß leider nicht, ob es sich tatsächlich um PowerBI handelt, wirkt aber auf mich so. Viele Informationen auf einer Seite interaktiv dargestellt. Was man allerdings noch ergänzen könnten, wäre ein Chart, wie es vom Katapult-Magazin für Eis, Kartografik und Sozialwissenschaften publiziert wurde. Hier wird nämlich sehr schön der Verlauf der Pandemie dargestellt.

Dieses Chart haben wir im Chart des Monats März besprochen.

Corona

 

 

 

Chart des Monats Februar 2020

Regelmäßig kommentieren wir Diagramme, die uns aufgefallen sind.

Rund 37 Prozent der Menschheit nutzen Facebook, Instagram, Messenger und/oder WhatsApp. Das geht aus einem Chart von Statista hervor. Wir waren mit dieser Darstellung nicht ganz einverstanden und haben wieder ein paar Optimierungsvorschläge gemacht. Hier geht´s zum Chart des Monats….

Power Query als potentielles Einfallstor für Schadsoftware

Heise weist in einem Beitrag auf ein potentielles Sicherheitsrisiko
bei der
Nutzung von Power Query in Excel hin.Virus 2020-02-26 23_57_52

In dem Artikel wird auf eine Methode Bezug genommen, mit der es möglich sein soll, dass Schadsoftware durch eine Hintertüre in PowerQuery auf den Rechner gelangt. Verglichen wird dies mit der Möglichkeit, schädlichen Code als Makro einzuschleusen.

Unserer Meinung nach spricht jedoch wirklich nichts gegen den Einsatz von Power Query innerhalb des Unternehmensnetzwerkes! Es gilt jedoch, eine gewisse Vorsicht walten zu lassen, die jedoch auch schon bei allen anderen Excel-Techniken – und nicht nur dort! – angebracht war.

Der potentiell schädliche Code in Power Query soll den wirklich schädlichen Code erst aus anderen Quellen nachladen. Aber welche Dateien betrifft dies? Wohl nicht Dateien, die Sie innerhalb Ihres Unternehmens nutzen. Dies kann nur passieren, wenn Sie Dateien fremden Ursprungs öffnen, sei es im Internet oder bei Dateiversand per Mail. Es gilt also die alte Regel: öffnen Sie nur Dateien, deren Ursprung Sie vertrauen!

Ein paar Sicherheitsempfehlungen seien an dieser Stelle erwähnt:

  1. Öffnen Sie nie Dateien mit Makros (erkenntlich am Dateityp .XLSM, .XLSB oder im alten Format .XLS), deren Urheber Sie nicht vertrauen oder den Sie nicht kennen.
  2. Achten Sie darauf, woher Dateien stammen. Sicher spricht nichts dagegen, Ihre eigenen Dateien oder solche aus Ihrem Unternehmensnetzwerk zu öffnen. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Sie Dateien aus dem Internet laden oder ungefragt per Mail zugesandt bekommen! Seien es Demos oder auch einfache „Preislisten“. Selbst Internetforen mit Vorlagen oder Beispielen bergen ein gewisses Risiko, obwohl schwarze Schafe dort schnell identifiziert werden würden. Aber achten Sie auch auf Listen wie  etwa „Checklisten“, die Sie ungefragt zugesandt bekommen oder im Internet finden. Dasselbe gilt für USB-Sticks als Datenquelle.
    Im Zweifelsfall gilt: nicht öffnen!
  3. Auch Ihre IT-Abteilung ist in zweifelhaften Fällen sicher ein guter Ansprechpartner. Dort existiert sicher ein Sand-Box, in der Dateien ungefährlich geprüft werden können.
  4. Oder Sie fragen beim Absender einer Datei direkt nach! Ein persönliches Telefonat kann vieles klären.
  5. Dateien von uns können Sie immer trauen! Wir garantieren mit unserem guten Namen, dass unsere Beispieldateien, Chart-des-Monats und Downloads von unserer Webseite nicht mit Schadcode verseucht wurden.
  6. Wenn allerdings Dritte in unsern Foren oder Blogs Dateien posten, gilt natürlich obige Vorsichtsempfehlung…
  7. Ferner gelten natürlich weiterhin alle üblichen Empfehlungen zu Virenscanner, Updates und Datensicherungen, aber dazu wurde an anderer Stelle bereits ausführlichst geschrieben.

Chart des Monats Januar 2020

Regelmäßig kommentieren wir Diagramme, die uns aufgefallen sind.

Spätestens seit Friday for Future ist der Klimawechsel und der CO2-Ausstoß allen ins Bewusstsein gerückt. Die Süddeutsche Zeitung berichtet regelmäßig darüber und am 02.03.2019 auch über Reisemittel. Die Informationen in dem Beitrag waren, wie immer, Klasse. Die gezeigten Diagramme fanden wir allerdings optimierungsfähig. Hier geht es zum Chart des Monats.

Excel-Tipp: Datums-Automatismen ohne VBA

Ich erstelle gerade ein Dashboard für ein Kommunikations-Controlling einer Organisation mit Power BI. Damit sollen u.a. die Wirkung von Kampagnen analysiert werden, aber auch ein wenig Statistik, wie Reichweite einzelner Plattformen/Touchpoints und Besucherzahlen auf einzelnen Seiten.  Als Datenquellen dienen unter vielen auch Social Media-Plattformen wie Instagram, Facebook, LinkedIn, XING, Twitter und ein Newsletter-Tool. Alle diese Plattformen liefern am Monatsende über einen Datei-Export (Facebook direkt über einen Connector) Daten. Für die Analyse in Power BI wird das Enddatum eines Monats benötigt, aber nicht von allen Datenquelle so geliefert. Die Gründe dafür und auch die Ursachen, warum Datumsangaben von den verschieden Datenquellen nicht wie gewünscht geliefert werden (können), spielen hier keine Rolle. Ebenfalls möchte ich hier nicht darauf eingehen, warum ich das Problem nicht direkt im Datenmodell von PowerBI gelöst habe. Eine pragmatische Lösung habe ich mit der Excel-Funktion MONATSENDE erzeugt und dem Power-BI-Datenmodell hinzugefügt. In der Beispieldatei sind drei „Automatismen“ erkennbar:

  1. Wie man in Excel automatische ein Datumsreihe mit Monaten erzeugen kann, die immer mit dem 1. Tag des Monats beginnt.
  2. Wie man mit der Funktion ZUFALLSBEREICH() ganze Zahlen erzeugen kann. Das dient hier im Beispiel nur dazu „zufällig“ ein Datum „mitten“ im Monat zu generieren.
  3. Wie man mit Excel auf der Basis irgendeines Monats automatisch den letzten Tag des Monats als Datum erzeugen kann. Dies geschieht mit der Funktion MONATSENDE(). Dies ist gerade im Februar interessant!

In der „Originaldatei“ wird nur die Funktion MONATSENDE() verwendet. Vielleicht finden Sie die Beispiele nützlich. Das würde mich freuen! 🙂

aUTOMATION

Chart des Monats Dezember 2019

Regelmäßig kommentieren wir Diagramme, die uns aufgefallen sind.

Das Chart des Monats hat uns die Schweizer Gründerszene geliefert. Positive Neuigkeiten von Schweizer Firmengründungen: In den ersten neun Monaten 2019 wurden 32’785 neue Firmen gegründet. Diese rekordhohe Anzahl an Neueintragungen ins Handelsregister entspricht einer Zunahme von 3% Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wir fragen uns, was damit ausgesagt werden soll?

Sollen Quartale verglichen oder Entwicklungen dargestellt werden? Mehr dazu in unserer Beispieldatei….