Archiv der Kategorie: Excel – Methode

Best-Praktice in Excel

Szenario-Technik mit dem Szenario-Manager

Das Szenario-Management basiert auf dem „Denken in Szenarien“. Dabei sollte die Vergangenheit nicht einfach per Extrapolation fortgeschrieben werden. Ein Szenario ist ein Zukunftsbild, dessen mögliches Eintreten nicht mit Sicherheit vorhersagbar ist. Es basiert daher nicht auf Prognosen, sondern vor allem auf Projektionen und Vorhersagen.

Ein Szenario ist ein komplexes Zukunftsbild, weil es auf den Entwicklungsmöglichkeiten vieler, miteinander vernetzter Größen und Variablen basiert. Da die Unternehmensumwelt immer komplizierter und dynamischer ist, kann nicht in einem Planungsverfahren die Zukunft als einfaches System beschrieben werden.

Szenarien

Für jedes erarbeitete Szenario sollte eine Eventualplanung und ein Maßnahmenkatalog erarbeitet werden. In der Szenario-Vorbereitung werden die Erstellung und die Anwendung der Szenarien vorbereitet. Hierzu gehört vor allem die Festlegung der Planungsteams („Experten“).

Im Rahmen der Szenariofeld-Analyse werden die Schlüsselfaktoren des Szenariofeldes identifiziert und festgelegt. Für die Schlüsselfaktoren werden im Rahmen der Szenario-Prognostik mehrere alternative Entwicklungsmöglichkeiten erarbeitet und vor allem dokumentiert.

Aus diesen Zukunftsprojektionen wird in der Szenario-Bildung eine Anzahl Szenarien herausgearbeitet und beschrieben.

Im Szenario-Transfer werden auf der Grundlage der erstellten Szenarien Leitbilder, Strategien und Ziele entwickelt. Dabei sollte zwischen lang- und kurzfristigen Szenarien unterschieden werden. Ein gutes Instrument hierfür ist die Balanced Scorecard, die Strategien hervorragend über Kennzahlen und Ursache-Wirkungsketten im Unternehmen kommuniziert.

Erstellen eines Szenarios mit dem Szenario-Manager

Der Szenario-Manager überschreibt in einem Excel-Modell Zellen abwechselnd mit vorher festgelegten Zahlen. So können die Auswirkungen in den Ergebniszellen beobachtet oder in einem Bericht zusammengestellt werden.

In der Beispieldatei (einfaches Beispiel) liegt der Budget-Entwurf für die Vertriebsregion 1 eines virtuellen Unternehmens vor. Da bereits einige Eckwerte (Absatzzahlen) bekannt sind, können Sie darauf ge­wisse Annahmen aufbauen, die bereits zu drei Szenarien in dem gleich­namigen Tabellenblatt zusammengefasst sind.

  1. Öffnen Sie die Beispieldatei.
  2. Klicken Sie im Menü Daten Prognose Was-wäre-wenn-Analyse Szenario-Manager…..
  3. Klicken Sie im Dialogfenster auf „Hinzufügen“.
  4. Geben Sie im Feld „Szenarioname“ den Namen worst case für das Szenario ein.
  5. Geben Sie im Feld „Veränderbare Zellen“ die Bezüge der zu ändernden Zellen ein. Dazu klicken Sie die entsprechenden Zellen einfach an.
  6. Bestätigen Sie mit <OK>.
  7. Geben Sie im Dialogfeld „Szenariowerte“ die gewünschten Werte für die veränderbaren Zellen ein.
  8. Bestätigen Sie mit <OK>.
  9. Für das nächste Szenario klicken Sie wiederum auf „Hinzufügen“ und wiederholen Schritt 4 – 8.
  10. Entwickeln Sie noch die Szenarien real case und best case.
  11. Klicken Sie <Schließen> an.

Wenn Sie alle Szenarien eingegeben haben, können Sie sich die Auswirkungen anzeigen lassen.

  1. Wählen Sie ein Szenario aus und klicken Sie auf <Anzeigen>. Das Szenario wird in das Modell eingesetzt und angezeigt.
  2. Wenn Sie alle Szenarien als Bericht vergleichen wollen, klicken Sie auf <Zusammenfassung
  3. Zum Beenden klicken Sie <Schließen> an.Anzeigen

Dieses sehr einfache Beispiel zeigt lediglich die Technik. Sie werden zurecht anmerken, das die Unternehmensrealität sich nicht so simpel darstellt. Möchten Sie in Ihrem Umfeld bei der Planung den Szenario-Manager einsetzen, dann sollten Sie die in einem anderen BLOB-Beitrag vorgeschlagenen Prinzipien der Excel-Modellierung nutzen.

 

WM-Scrabble mit Excel

Die Fußball WM 2018 ist seit gestern für Deutschland beendet.

Gary Linker hat sein berühmtes Zitat über Fußball während der WM zweimal verändert. Hier die aktuelle Fassung:

„Fußball ist ein einfaches Spiel. 22 Männer kämpfen 90 Minuten um den Ball und am Ende gewinnen nicht immer die Deutschen. Die vorherige Version gehört der Vergangenheit an.“

Wir haben uns mit Wehmut an den Juli 2014 erinnert. Damals wurde die Deutsche Nationalmannschaft Fußballweltmeister, was dieses Jahr nicht geklappt hat. 😉

Nach der WM 2014 hat die Berliner Morgenpost ein genialen Weltmeister Scrabble veröffentlicht, das uns zu einem Excel-Scrabble für alle vier deutschen Weltmeistertitel und den Startformationen der Finalmannschaften inspiriert hat. Dazu haben wir mit Hilfe von Textfunktionen gearbeitet. Ist ein kleiner Spaß., aber ganz nützlich.

Dieses Beispiel haben wir bereits vor vier Jahren gepostet und spontan an 2018 angepasst. Viel Vergnügen mit dem Beispiel!

Benutzerdefinierten Listen steuern Autoausfüllen und Sortieren

Für das Arbeiten mit Excel lassen sich von jedem Anwender individuelle Einstellungen zur Einrichtung der Excel-Umgebung vornehmen. So kann man die Standardschriftart für die Excel-Mappen ändern, die Anzahl der Tabellenblätter bei neuen Mappen, ob Zahlenformate auf die Berechnungsgenauigkeit Einfluss haben sollen, ob Sie mit und ohne Gitternetzlinien arbeiten wollen. Natürlich können Sie auch Einfluss auf die Menüs, seit Excel 2007 Ribbon, Register oder Menüband genannt nehmen. Wenn Sie ein Dashboard erstellen möchten, kann es interessant sein, Register, Bearbeitungsleiste und Bildlaufleisten auszuschalten. Benötigen Sie zusätzliche Add-Ins, wie Solver, Power Query, PowerPivot, Analyse-Funktionen usw., so werden die über die Excel-Optionen aktiviert und deaktiviert.

Egal, was Sie verändern, in den Excel-Optionen sind diese Einstellungen als „neuer“ Standard in Ihrem Excel gespeichert. Es gibt keine „Reset“-Möglichkeit. Sie sollten sich als Ihre Änderungen sehr gut merken, oder aber besser noch, notieren, damit sie ggf. Ihre Änderungen wieder rückgängig machen können. Manche nützliche Option ist gut versteckt. Daher sollen hier in einer Serie einige Möglichkeiten vorgestellt werden.

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Ausfüllkästchen Deaktivieren/ Aktivieren

Für das Arbeiten mit Excel lassen sich von jedem Anwender individuelle Einstellungen zur Einrichtung der Excel-Umgebung vornehmen. So kann man die Standardschriftart für die Excel-Mappen ändern, die Anzahl der Tabellenblätter bei neuen Mappen, ob Zahlenformate auf die Berechnungsgenauigkeit Einfluss haben sollen, ob Sie mit und ohne Gitternetzlinien arbeiten wollen. Natürlich können Sie auch Einfluss auf die Menüs, seit Excel 2007 Ribbon, Register oder Menüband genannt nehmen. Wenn Sie ein Dashboard erstellen möchten, kann es interessant sein, Register, Bearbeitungsleiste und Bildlaufleisten auszuschalten. Benötigen Sie zusätzliche Add-Ins, wie Solver, Power Query, PowerPivot, Analyse-Funktionen usw., so werden die über die Excel-Optionen aktiviert und deaktiviert.

Daher sollen hier in einer Serie einige Möglichkeiten vorgestellt werden.

Egal, was Sie verändern, in den Excel-Optionen sind diese Einstellungen als „neuer“ Standard in Ihrem Excel gespeichert. Es gibt keine „Reset“-Möglichkeit. Sie sollten sich als Ihre Änderungen sehr gut merken, oder aber besser noch, notieren, damit sie ggf. Ihre Änderungen wieder rückgängig machen können. 

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Intervalle auslesen mit SVERWEIS, INDEX, VERGLEICH

Wie gehen Sie vor, wenn Sie mit Hilfe von Excel Intervalle auslesen wollen? Wenn Sie bspw. Prämien für Mitarbeiter berechnen wollen, die einen bestimmten Leistungsgrad erreicht haben? Wenn Sie sich die nachstehende Tabelle ansehen, wird Ihnen bestimmt die WENN-Funktion einfallen. Bei genauerem Hinsehen werden Sie die WENN-Funktion um die UND-Funktion partiell erweitern wollen. Wie auch immer, es wird eine recht umfangreiche, um nicht zu sagen komplexe Funktion, mit vielen Verschachtelungen werden. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit bei dieser Komplexität sehr groß, hier mindestens einen Fehler bei der Erstellung zu machen. Und Fehlersuche kostet Zeit! Weiterlesen

Excel-Tipp: Neue Funktionen

Mit Excel 2013 gibt es wieder zahlreiche neue Funktionen. Diejenigen, die wir aus der Sicht des Controllings nützlich finden, stellen wir hier kurz mit einfachen Beispielen vor. Welche der Funktionen finden Sie am nützlichsten oder welche fehlt Ihrer Meinung nach?

Folgende Funktionen stellen wir in der Beispieldatei vor:

BLATT()

BLÄTTER()

FORMELTEXT()

ISOKALENDERWOCHE()

ISTFORMEL()

UNICODE()

UNIZEICHEN()

WENNNV()

ZAHLENWERT()

Dynamische Benutzerführung in Excel-Tabellen

Worum geht es?

In interaktiven Reporting-Systemen sollten nicht alle nur denkbaren Informationen auf einen Blick präsentiert, sondern dem Berichtsempfänger auch die Auswahl der für Ihn interessanten Information ermöglicht werden. Damit entsteht eine andere Wahrnehmung von Informationen und somit eine andere Durchdringung. Dazu bedarf es bestimmter Excel-Techniken.

Problembeschreibung

D5

Wenn in Excel Daten selektiert und folglich nur ein Teil der Daten präsentiert werden soll, wird dazu ein spezieller Modellaufbau benötigt. So gibt es eine oder mehrere Informationstabellen, aus denen mit Hilfe von Matrix-Funktionen die gewünschten Daten selektiert werden. Selektionskriterien können u.a. mit Schaltflächen gewählt werden. Geeignete Matrix-Funktionen setzen dann die Auswahl um, indem Daten aus einer Tabelle gesucht und /oder ausgelesen werden.

Benötigte Excel-Techniken

Formularsteuerelemente, Namen für Bereiche und Zellen, Benutzerdefinierte Formatierung

Funktionen MTRANS, INDEX, VERGLEICH, SVERWEIS, BEREICH.VERSCHIEBEN

Das Beispiel (hier klicken) stammt aus unserem Seminar Reporting mit Excel I – 360°-Überblick.