Archiv des Autors: Rainer Pollmann

Über Rainer Pollmann

Rainer Pollmann ist Geschäftsführender Partner von Pollmann & Rühm Training in Augsburg. Er studierte Wirtschaftsprüfung, Controlling und Organisationslehre (BWL) an der Universität Augsburg und ist seit 1989 als Trainer und Berater für Controller aktiv. Seit 2006 entwickelt er aktiv Branchenstandards im Kommunikations-Management als stellvertretender Leiter des Fachkreis Kommunikations-Controlling im Internationalen Controller Verein (ICV) mit. Seit 2019 ist er Dozent für Kommunikations-Controlling an der Hochschule für Wirtschaft (HWZ) in Zürich.

Wir übertragen 30 Jahre Seminarerfahrung in die digitale Welt!

Die Corona-Virus-Krise führt zu starken Einschränkungen bei den persönlichen Kontakten. Millionen Arbeitnehmer befinden sich im Home-Office. Unser Arbeitsalltag erlebt zwangsweise eine beschleunigte digitale Transformation. Schulpflichtige Kinder erleben seit dem 16. März ein digitales Klassenzimmer. In der Weiterbildung gibt es diese Entwicklung schon länger: Video-Kurse, Webinare, Blended Learning uvm..

Präsenzseminare sind in den nächsten Wochen nicht durchführbar. Daher übertragen wir so viel wie möglich von unseren Präsenzseminaren in interaktive Online-Seminare (keine Webinare!).

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Controlling als Business Partner in der Coronavirus-Krise

Das Coronavirus zwingt Unternehmen und deren Controller zu schnellen und trotzdem richtigen Reaktionen. Planungsexperte Michael Kappes von Horváth & Partners erläutert in einem lesenswerten Beitrag auf der Website von Haufe, was ein gutes Controlling in dieser Situation ausmacht. Die Krise wird dabei zur Nagelprobe für die Leistungsfähigkeit des Controllings.

Unter anderem sieht er Simulationsmodelle als „Enabler“ eines effektiven Anti-Krisen-Controllings und nennt einige dafür nützliche Tools:  wie z.B.  Valsight , SAP Analytics Cloud, Anaplan oder Jedox.

Sollte ein Unternehmen nicht über solche Simulationsmodell und die Tools dafür verfügen, müsse das Controlling ersatzweise mit MS Excel, versuchen, den Anforderungen gerecht zu werden.

Hier empfiehlt er die Anpassung bestehender Excel-Planungs- und Forecast-Modelle zum Zweck der Simulation oder die schnelle Entwicklung grober, aber dafür schneller „top-down Forecasts“.

Welche Excel-Techniken könnten dafür in Frage kommen?

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Online-Unterstützung mit Collaborations-Tools

Die Corona-Krise hat die Digitalisierung in der Zusammenarbeit in allen Unternehmen enorm beschleunigt. Seit vielen Jahren, nicht erst seit Corona unterstützen wir unsere Auftraggeber durch Workshops, aber auch online mit Collaborations-Tools.  Dafür setzen wir u.a. TeamViewer ein, um beispielsweise nach einem Seminar mit geteiltem Bildschirm noch einzelne Fragen zu beantworten.

Gemeinsam einen Bildschirm zu betrachten ist effizienter, als Dateien hin- und her zusenden und für das Verständnis umfangreiche Erläuterungen zu tippen. Manche Teilnehmer nutzen die Möglichkeit, uns auf Ihre Bildschirme sehen zu lassen und uns dort lösungsresistente Probleme zu zeigen oder sich Tipps zu Aufbau und Gestaltung zu holen. Per TeamViewer können wir sogar die Kontrolle über Ihren Bildschirm, Maus und Tastatur übernehmen, aber nur, wenn Sie diese auch explizit freigeben!

Gut erinnere ich mich an Workshops mit lieben, langjährigen Kunden in Niedersachsen, bei denen alle Teilnehmer hier im Kreativraum in Augsburg waren, wir aber technisch gesehen in Niedersachsen gearbeitet haben:
Per TeamViewer arbeiteten wir mit einem extra zu diesem Zweck reservierten Rechner im heimatlichen Büro meiner Teilnehmer!

So haben wir alle datenschutzrechtlichen Auflagen beachtet, da sensible Daten das Haus nicht verließen. Per TeamViewer konnten wir auch die in Niedersachsen vorhandene Infrastruktur und Netzwerklandschaft nutzen. Unser Kreativraum bot dabei die Möglichkeit, ungestört vom Alltagsgeschäft eine Lösung zu erarbeiten!

Bei Einsätzen für andere Auftraggeber gab es kleine Korrekturen an Systemen, meist ACCESS & Co., die wir gemeinsam mit unseren Kunden vor Ort in Workshops entwickelt hatten. Der Korrekturbedarf wurde über eine gewissen Zeitraum gesammelt und per Fernwartung mit TeamViewer implementiert. So konnte ein Termin schneller  realisiert werden. Reisekosten und -zeit wurden gespart. Gerade bei nur wenigen Stunden Einsatz ist dies ein großer Vorteil.

Benötigen Sie auch Unterstützung bei der Behebung kleinerer Aufgabenstellungen, Problemen, bei der Analyse von unperformanten Modellen oder Tipps zur Lösung kniffliger Fragen? Wir helfen auch bei optimalen Start neuer Projekte oder der Konzeption größerer Lösungen mit Excel, Access, PowerQuery & Co.!

Dazu ist keine Installation auf Ihrem Rechner erforderlich, lediglich das Herunterladen und Ausführen einer kleinen Applikation aus dem Web. Die erforderlichen Lizenzen haben wir erworben.

Sprechen Sie und bei Interesse gerne an Email: info@prt.de

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Power Query – Zeichenfolgen automatisiert trennen

Seit Excel 5.0 (1995) kann man Text-Dateien mit Hilfe des Textkonvertierungs-Assistenten öffnen und umwandeln. Dieser bietet zahlreiche Möglichkeiten eine „Pivot-Tabellen-taugliche“ Excel-Tabelle zu erzeugen. Ebenso kann man den Text-Assistenten einsetzen, wenn man in Excel Zeichenfolgen trennen möchte (Menü Daten • Datentools Text in Spalten). Ändert sich die Quelldatei, muss jedoch der Import mit allen Einstellungen im Textkonvertierungs-Assistenten erneut durchgeführt werden. Früher haben wir dieses Importieren mit VBA automatisiert. Heute lösen wir das mit Power Query!

Führen Sie den Import mit Power Query durch, erhalten Sie auf „Knopfdruck“ aktualisierte Daten!

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Chart des Monats im Zeichen von Corona

Regelmäßig kommentieren wir Diagramme, die uns aufgefallen sind.

Beim Chart des Monats März  geht es aus aktuellem Anlass ebenfalls um Corona. Seit Anfang März beobachten wir das Dashboard der Johns-Hopkins-University zur täglichen Entwicklung der globalen Fallzahlen. Das gefällt uns sehr gut, allerdings vermissen wir eine Darstellung. Die hat Anfang März die Zeitschrift Katapult geliefert. Dazu haben wir ein paar Anmerkungen, die Sie in unserem Beispiel finden.

Corona mit PowerBI?

Wer mal ein (vermutlich PowerBI-)Dashboard im Live-Betrieb sehen und ausprobieren möchte, der klickt auf das Bild unten und landet bei der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore. Hier werden tagesaktuell die Daten von WHO, CDC, ECDCNHC und DXY. zusammengetragen.

CoronaDashboard

So sieht das Dashboard aus

Wenn Sie das Dashboard aufrufen, können Sie bspw. ein Land links anklicken und dann werden für dieses Land die gemeldeten Corona-Erkrankungen angezeigt, rechts die Todesfälle und die Anzahl der wieder Genesenen. Klicken Sie erneut auf das Land, werden wieder alle Länder angezeigt.

GER1

Zentraler Bestandteil ist eine interaktive Karte, die die Verbreitung und Häufung der Corona-Fälle anzeigt. Klicken Sie auf eine Blase, werden die Daten für dieses Land angezeigt.

Insgesamt ein schönes Beispiel für ein Dashboard (mit PowerBI). Ich weiß leider nicht, ob es sich tatsächlich um PowerBI handelt, wirkt aber auf mich so. Viele Informationen auf einer Seite interaktiv dargestellt. Was man allerdings noch ergänzen könnten, wäre ein Chart, wie es vom Katapult-Magazin für Eis, Kartografik und Sozialwissenschaften publiziert wurde. Hier wird nämlich sehr schön der Verlauf der Pandemie dargestellt.

Dieses Chart haben wir im Chart des Monats März besprochen.

Corona

 

 

 

Chart des Monats Februar 2020

Regelmäßig kommentieren wir Diagramme, die uns aufgefallen sind.

Rund 37 Prozent der Menschheit nutzen Facebook, Instagram, Messenger und/oder WhatsApp. Das geht aus einem Chart von Statista hervor. Wir waren mit dieser Darstellung nicht ganz einverstanden und haben wieder ein paar Optimierungsvorschläge gemacht. Hier geht´s zum Chart des Monats….