Was ist Business Intelligence – BI?

Der Einsatz von Business Intelligence (BI) hat das Ziel, Führungskräfte von Unternehmen bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Dazu werden Daten gesammelt (engl. = intelligence = geheimdienstlich) und aufbereitet (Reporting).

Aktuell gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, wie der Begriff zu interpretieren ist. Der Begriff „Business Intelligence“ wurde erstmals 1958 von Hans-Peter Luhn  verwendet[1]. 1989 definierte Howard Dresner[2], ein Analyst der Gartner Inc., Business Intelligence als einen Oberbegriff für „Konzepte und Methoden zur Verbesserung der unternehmerischen Entscheidungsfindung durch den Einsatz von faktenbasierten Unterstützungssystemen.“. Dieser Ansatz umfasst folglich alle Prozesse und Systeme, mit denen sich Markt-, Wettbewerbs- und Unternehmensdaten systematisch analysieren lassen.

Eine weitere Definition beschreibt die BI aus einer IT-basierten und unternehmensspezifischen Sicht. Nach dieser Definition versteht man unter BI das entscheidungsorientierte Sammeln, Aufbereiten und Darstellen von geschäftsrelevanten Informationen. Für die Datenvisualisierung wird im Allgemeinen ein Dashboard verwendet. In dieser Definition sind also die folgenden Aspekte enthalten:

  • Entscheidungsorientierung
  • Sammlung von Daten mittels Data-Mining-Methoden
  • Aufbereitung von Daten
  • Darstellung von geschäftsrelevanten Informationen (Datenvisualisierung mittels Dashboard)

Letztlich ist das Ziel von Business Intelligence Generierung von Wissen über den gegenwärtigen Status und die zukünftigen Perspektiven sowohl des eigenen Unternehmens als auch des jeweiligen geschäftlichen Umfeldes. Seitdem es IT gibt, hat sie die Führungskräfte dabei unterstützt. Mit den Möglichkeiten des Big Data, der InMemory-Technik sidn aber in den letzten Jahren neue Möglichkeiten, vor allem des Self-BI entstanden. War BI bisher immer das Thema von Spezialisten, so bieten moderne Tools (z.B. Microsoft mit seinen Power Tools)  nun die Möglichkeit, adhoc- Analysen zu generieren.

Microsoft hat zu diesem Zweck die Tools PowerPivot, Power Query und PowerBI entwickelt. In Kombination mit MS Excel haben Controller nun die Möglichkeit, intelligente Lösungen den Führungskräften ihrer Organisation zur Verfügung zu stellen.

Die prägendste Dimension im Controlling sind die digitalen Technologien. Von den Unternehmen werden Big Data, Cloud-Technologien sowie künstliche Intelligenz als die einflussreichsten digitalen Technologien für das Controlling angesehen. Sie bestimmen die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten, auf denen die Anwendungen im Controlling aufbauen. Lesen Sie dazu auch Informationen des Internationalen Controllervereins (ICV)!

[1] ^ H P Luhn (1958). „A Business Intelligence System“ (PDF). IBM Journal. 2 (4): 314. doi:10.1147/rd.24.0314. Archived from the original (PDF) on 2008-09-13.

[2] ^ D. J. Power (10 March 2007). „A Brief History of Decision Support Systems, version 4.0“. DSSResources.COM. Retrieved 10 July 2008.

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