Was gibt´s Neues in der Pivot-Tabelle Excel 2010/2013?

Wir wollen hier eine kleine Serie über interessante Beobachtungen, die wir während unserer Inhouse-Seminaren gemacht haben publizieren. Warum?

Inhouse Seminare haben für den Auftraggeber viele Vorteile:

  • Einmal ist ein Inhouse Seminar mit einem Pauschalpreis in der Regel günstiger, als der Teilnehmerpreis für ein offenes Seminar bei gleicher Teilnehmerzahl,
  • es entfallen die Reisekosten für die Teilnehmer
  • das Wegerisiko reduziert sich,
  • für die Bewirtung kann die eigene Event-Abteilung und deren Ressourcen genutzt werden.
  • die Inhalte und der der Seminartermin können individuell vereinbart werden.

Diese Vorteile werden häufig nicht vollständig genutzt:

Meistens werden von den Teilnehmern  noch Emails während des Seminars gelesen und geschrieben oder die Seminarpausen für Besuche am Arbeitsplatz genutzt. Die Mitarbeiter können sich so in der Regel nicht 100% auf die Seminarinhalte konzentrieren. Es kommt auch vor, dass Mitarbeiter für ein bis zwei Stunden aus dem Seminar abgerufen werden. Damit kann die Vermittlung nicht 100% erfolgreich sein.Die Pivot-Tabelle stellt dem erfahrenen Anwender generell keine großen Herausforderungen bei der Umstellung von Excel 2003 auf Excel 2010/2013 dar. Im Großen und Ganzen kann man sich als ambitionierter Anwender ganz gut zurechtfinden. Es wird eben ein wenig Zeit benötigt, lieb gewonnene Funktionalitäten in der neuen Oberfläche wieder zu entdecken. So mancher Anwender fühlt sich hier sportlich herausgefordert, die meisten sind aber wegen der Zeitverschwendung nur genervt. Generell kann der Einsatz der rechten Maustaste und damit des Kontextmenüs, hilfreich sein. Doch auch hier steckt der Teufel im Detail. Es gibt bei der Pivot-Tabelle 2010/2013 eine neue Anwendungssystematik und zahlreiche Voreinstellungen, die gut versteckt, aber enorm hilfreich sind. Nichts desto trotz macht es sehr viel Sinn ,in einem eintägigen Seminar gebündelt alle Änderungen und Neuerungen zu erfahren sowie die Möglichkeiten kennen zu lernen, die auch in Excel 2003 noch nicht bekannt waren.

SolvayHAnnover2

Zu diesem Zweck haben wir eine Reihe von Seminartagen zum Umstieg der Pivot-Tabelle bei der Solvay GmbH in Hannover durchgeführt. Die Rahmenbedingungen waren in einem toprenovierten Backsteinbau aus den 50er Jahren, inmitten wunderschöner Rasenanlagen, nahezu Campus ähnlich, mit bestem Catering hervorragenden. Den Mitarbeitern der Solvay Gruppe aus HR, Controlling, Sales, Supply Chain, Marketing haben wir in diesem schönen Umfeld folgende  Themen vermittelt:

  • Bedingte Formatierungen für die Pivot-Tabelle ( neu)
  • Mit Berichtslayouts die Elemente auffüllen, so dass tatsächlich eine Tabelle vorliegt (neu)
  • Datenschnitte, mit denen zentral alle Pivot-Tabellen einer Datei gesteuert werden können (neu)
  • Zusätzliche Berechnungsarten (z.B. kumuliertes Ergebnis in %)
  • Zusammenfassungen nach Datumsintervallen (nicht neu)
  • Spezialfilter (neu)
  • Pivot-Tabelle als Frontend für verschiedene Datenquellen (nicht neu)
  • Virtuelle Verbindung mehrerer Excel-Tabellen zu einer Datenquelle für Pivot (nicht neu)
  • Verbindung mehrerer Tabellen über Relationen („SVERWEIS“), durch Übernahme eines Features von PowerPivot (Excel-2013)
  • Pivot-Chart (nicht neu)
  • „Ziehen & Zerren“ der Felder und Elemente, wie in Excel 2003 (Voreinstellung)

Die Solvay-Gruppe (Chemie), mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 29.400 Mitarbeiter in 56 Ländern und erzielte 2013 einen Umsatz von 9,9 Mrd. Euro.

Die Solvay Deutschland beschäftigt über 3.000 Mitarbeiter und erzielte 2013 einschließlich der Tochter- und Beteiligungsgesellschaften einen Umsatz von rund 1,7 Mrd. Euro.

Solvay ist Lieferant für Unternehmen in Branchen wie Energie und Umwelt, Automobil und Luftfahrt, Elektro und Elektronik.

 

 

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Über Rainer Pollmann

Rainer Pollmann ist Geschäftsführender Partner von Pollmann & Rühm Training in Augsburg. Er studierte Wirtschaftsprüfung, Controlling und Organisationslehre (BWL) an der Universität Augsburg und ist seit 1989 aktiv als Trainer und Berater für Controller aktiv. Seit 2006 entwickelt er aktiv Branchenstandards im Kommunikations-Management als stellvertretender Leiter des Fachkreis Kommunikations-Controlling im Internationalen Controller Verein (ICV) mit.

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